Waldorfschule Calw

Aus dem Schulalltag

„Nichts kann den Menschen mehr stärken als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.“ Adolf von Harnack.



Noch vor Weihnachten waren die Klassen 5 und 6 auf den Schulbauernhof nach Pfitzingen gefahren, um dort für 14 Tage mitzuarbeiten.




Kochen für die Hofgemeinschaft , Kühe, Schafe, Ziegen, Schweine, Hühner und das Pferd versorgen, Milch, Getreide und Wolle verarbeiten, Holz schlagen und aus dem Wald holen, aber auch das Abwaschen oder Reinigen der Sanitärräume waren Aufgaben, bei denen die Kinder sich als verantwortliche Mitarbeiter erleben konnten.  Dank der kompetenten Anleitung durch die Mitarbeiter des Hofes lernten sie melken, buttern und Sahne gewinnen, wie Kraftfutter für die verschiedenen Tiere hergestellt wird und allerhand mehr, was auf einem Bauernhof nötig ist. „Hier macht sogar das Putzen Spaß!“ Dieser Ausruf vom zweiten Tag war bezeichnend für die Begeisterung, welche die übertragene Verantwortung hervor rief. Obwohl viel Arbeit zu tun war, war es doch immer eine wichtige, offensichtlich notwendige Arbeit – kein „Workshop“  oder „Event“.




Am Ende der Zeit wären viele Kinder am liebsten weiter geblieben. Es gab so viele bereichernde, stärkende Erlebnisse  und die Zwillingskälbchen, die just am Anreisetag geboren wurden, mussten leider, leider zurück bleiben.




Trotz des  Abschiedsschmerzes freuten sich aber auch alle auf ihr Zuhause  – es gab ja soooo viel zu erzählen und das Wiederkommen ist ja nicht ausgeschlossen;-)




Auch der Klassenlehrerin und der begleitenden Praktikantin hat diese Arbeits-Klassenfahrt ausnehmend gut gefallen !

Kleine Bildergalerie:

 

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Die Zwillingskälbchen wurden am Anreisetag geboren!

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Beim Sägen war sie schneller wie der Wind!

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Die Küchenschürzen werden gebügelt – gemeinsam macht es doppelt Spaß.

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Nach jeder Malzeit wird die Küche blitzeblank geputzt.

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Hier wird leckerer Brotaufstrich zubereitet.

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Im Stall braucht man tüchtige Arbeiter – hier ist Kraft und Ausdauer gefragt.

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Nicht nur Futter sondern auch frisches Stroh brauchen die Kühe, Ochsen, Schafe und Ziegen jeden Tag.

Wie schön, dass wir das alles erleben konnten!!!

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Unsere Bienen waren fleißig, und so gab es eine fröhliche Honigernte





vor den Ferien:

















 

 

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Verdeckelte Honig – Waben werden entnommen.

 

 

 

 

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                                                                   Mit einer besonderen Gabel werden die Waben vorsichtig geöffnet.   

 


                                                            

Honig schleudern 2

                                                              Golden und aromatisch duftend, fließt der neue Honig aus der Schleuder.

 

 

Vielen Dank den fleißigen Bienen und den fleißigen “Bienenleuten” für den leckeren Honig, der nun etwas ruhen muss, bis er in Gläser abgefüllt werden kann.


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Pflanzenkunde-Epoche der Kombiklasse 4/5

 

Was werden wir tun? Was interessiert euch?

Mit diesen Fragen begann die Pflanzenkunde-Epoche. Erstaunlich war die Übereinstimmung zwischen den Erwartungen der Klasse und den Plänen des Klassenteams:

 

Informationen über Pflanzen bekommen – Pflanzen bestimmen lernen – Pflanzen beobachten, das schien beiden Seiten wichtig. Außerdem hatten sich die Lehrerin und ihr Team noch mancherlei “handfeste” Aufgaben ausgedacht. Es sollte auch mit Pflanzen gearbeitet, bzw. es sollten Pflanzen verarbeitet werden:

 

So wurden gleich zu Beginn der Epoche die letzten Holunderblüten geerntet und zusammen mit Zitronen, Zitronensäure, Zucker und heißem Wasser in einem großen Kochtopf angesetzt. Täglich musste der Sirup gut umgerührt werden, bis die Büten nach 7 Tagen ihr Aroma  abgegeben hatten.  Dann wurde der fertige Sirup abgeseit und in Flaschen gefüllt – beim Zelten im Monbachtal wurde er verkostet.

 

Aus Löwenzahn-Blüten, Geranien-Blüten und Brennesselblätter wurden Pflanzenfarben gewonnen, mit denen die Schülerinnen und Schüler Seidenstoff wunderbar altrose, zitronengelb und grün färben konnten. Fleißig wurden die zart schimmernden Stoffstücke gebügelt, und nun müssen sie noch rolliert werden, damit sie beim nächsten Basar verkauft werden können.

 

Nicht nur ein Augenschmaus war der leckere Obstsalat, den eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus der Bio-Obstkiste und dem Saft einer Zitrone zauberte. So lecker war die Schulobstkiste schon lange nicht mehr gewesen!

 

Mit großer Spannung wurden auch die Bohnen im Keimglas beobachtet – wie unterschiedlich doch die Entwicklung der Sprösslinge von statten ging, obwohl alle doch Wurzelspross und zwei Keimblätter entfalteten.

 

Aktion Saubere Landschaft




 



 

In der Woche vom 15. bis 19. Mai nehmen alle Klassen an der “AKTION SAUBERE LANDSCHAFT” teil. Ausgerüstet mit Müllsäcken und Arbeitshandschuhen rücken Kinder und Lehrer dem Müll an Straßenrändern und in Grünanlagen zu Leibe. Es löst immer wieder viel Betroffenheit aus zu sehen, wie viel Müll bei dieser Aktion zusammengetragen wird.




 














 

Große, begehbare Kräuterspirale entsteht am Schulgarten

 



Zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Faul, arbeiten die Kinder der 3. Klasse tatkräftig und mit viel Vergnügen an ihrem Bauprojekt. Jetzt ist schon gut zu erkennen, wie die  Kräuterspirale immer mehr Gestalt annimmt und die Stützmauern am Steilhang aufgebaut werden. Hut ab vor den tüchtigen Baumeistern!

 

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Info-Abend –> 16.3. um 19:30 h im Saal (UG)

 

für Eltern der neuen 1. Klasse, 

 

für Eltern, die einen Quereinstieg in die Klassen 1-7 wünschen,

 

für alle, die schon immer mal gerne etwas mehr

 

über die Waldorfschule in Calw erfahren wollten.

 

 

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Frisches Grün und Osterei –

 

wer ist diesmal mit dabei?

 
Von Mo, 21.3, bis einschließlich Do , 24.3.
fand wieder ein buntes Ferienprogramm
für Kinder von 5-11 Jahren statt. 
Ein Ausflug ins Tennental - Ostereier bemalen - Bewegungsangebote in der Halle 
- miteinander spielen und Rührei kochen ... 

 

 
In den Osterferien war wieder einiges geboten für alle Ferienkinder 
und wir freuen uns, dass dieses Angebot unserer Schule auch von
immer mehr "externen" Familien gerne in Anspruch genommen wird. 
 

 

 

Stimmungsvolles Christgeburtsspiel am 18.12.2015

 

Ein besonderes Weihnachtsgeschenk erhielten die Schülerinnen und Schüler, sowie Eltern und Interessierte der Waldorfschule Calw auch in diesem Jahr. Das Christgeburtsspiel aus dem alten Oberufer wurde am Freitag, den 18.12.2015 gleich zweimal aufgeführt. Vormittags waren die Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule die Beschenkten. Zum Abschluss der traditionellen Weihnachtswerkstatt wurden sie mit dem Christgeburtsspiel in eindrücklicher Weise auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt und in die Ferien entlassen. Abends waren dann Eltern und die Öffentlichkeit zur zweiten Aufführung eingeladen. Mit großer Hingabe und Begeisterung hat die elfköpfige Kumpanei aus Lehrkräften, Vorständen und weiteren Unterstützern der Waldorfschule diese urbildhafte Darstellung des Weihnachtsgeschehens unter Anleitung von Anna-Rebekka Hahn einstudiert und aufgeführt. Von zwei Flöten, einer Posaune und einer Gitarre wurde das Spiel wohlklingend und gelungen
musikalisch mitgetragen. Die Requisiten sind schlicht, die Sprache volkstümlich und einfach, die Kostüme dezent und doch prägnant.

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Die Oberuferer Weihnachtsspiele haben ihren Ursprung im 13. und 14. Jahrhundert. Sie sind benannt nach dem Dorf „Oberufer“, das heute zur slowakischen Stadt Bratislava. Sie wurden von Generation zu Generation über Jahrhunderte als Volksgut mündlich überliefert. Im 19. Jahrhundert entdeckte der Germanist Karl Julius Schröer sie wieder und nahm sie in seine Sammlung der Volkskunst auf. An der ersten Waldorfschule in Stuttgart führte man sie, auf Anregung ihres Gründers Rudolf Steiner, 1920 auf. Seither hat ihre Aufführung an vielen Waldorfschulen Tradition.

Eine Besonderheit des Christgeburtsspiels liegt darin, dass es im traditionellen, donauschwäbischen Dialekt aufgeführt wird. Dadurch wird – trotz ernster und feierlicher Passagen – der humorvolle und volkstümliche Tenor des Stücks unterstrichen. So zieht die „Kumpanei“ singend auf die Bühne und grüßt im Stil mittelalterlicher Schausteller das Christuskind, die Autoritäten, das Publikum und auch die Requisiten, wie etwa „unser Sternenstangen, daran unser Stern tut hangen“. Für Gelächter in den Zuschauerrängen sorgen die Hirten auf dem Feld, die auf dem Glatteis
ausrutschen und sich fast schon in slapstickhafter Manier um das einzige Paar Handschuhe streiten. Denn bei den Oberuferer Bauern spielt die
Weihnachtsgeschichte nicht in Palästina, sondern in deren unmittelbarer Lebenswelt. Entsprechend herrscht auf dem Felde eisige Kälte.

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Das Oberuferer Christgeburtsspiel verbindet Schlichtheit, Wohlklang und Humor mit tiefgründiger Bildhaftigkeit und nimmt mit in ein tieferes, emotionales Verständnis der Weihnachtsgeschichte. Auch wenn nicht jeder die fremdartig klingende, schlichte und ursprüngliche Mundart immer
verstehen mag, so sprechen die dargestellten Szenen und Gesänge doch für sich: das Geschehen in der Heiligen Nacht und die Geschichte der einfachen Hirten, die von der Geburt des Kindes als Erste erfahren und ihren Weg zur Krippe suchen und finden.

„Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler liegt die besondere Freude im Wiedererkennen der Handlung, der Charaktere und der Lieder“, so die
Schulleiterin Franziska Großmann. Aber auch für die höheren Klassen und Eltern sei das Stück jedes Jahr aufs Neue interessant, weil gesellschaftskritische Aspekte angesprochen würden, die auf den wahren Gedanken von Weihnachten verwiesen. Nämlich nicht der finanzielle „Eventcharakter“, sondern vielmehr die Mitmenschlichkeit und die Chance auf einen Neubeginn.

 

 

Wir bieten eine Nachmittagsbetreuung durch

pädagogische Fachkräfte auch für Schüler

anderer Schulen!

 

Möglichkeit der flexiblen Buchung für Ihr Kind (derzeit Mo-Do):

12.50 – 13.50 Uhr: Gemeinsames Mittagessen
12.50 – 14.50 Uhr: Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung
14.50 Uhr – 16.50 Uhr: Pädagogische Angebote

 

Auch kurzfristige Anmeldungen sind möglich, der Preis beträgt 15.-€ pro Tag.

 

Preise der einzelnen Bausteine:
Mittagessen: 3,70 € pro Mahlzeit
Mittagessen + Hausaufgabenbetreuung: 8,70 € pro Tag
Pädagogische Aktivitäten: 5,00 € pro Tag

Weitere Infos gibt es im Flyer zur Nachmittagsbetreuung.

 

 

 

 
A Christmas Carol – Besuch der 7.Klasse im Wilhelma Theater Stuttgart
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AGs an der Emil-Molt-Schule (ab 6.Oktober):
 
Russisch für die 6.und 7.Klasse (Frau Sterling, Waldorfschule Böblingen): Dienstagnachmittag von 13.40 bis 15.10 Uhr
Kunst mit Frau Berta im 2.Halbjahr
English Breakfast Club mit Susan Rose für die 5., 6. und 7.Klasse: Freitags von 7.45 bis 8.25 Uhr und von 10.15 bis 10.40 Uhr
Alle 4 bis 6 Wochen wird am Freitag auch ein Mittagessen gekocht.
Latein findet voraussichtlich für die 6. und 7.Klasse statt (wird noch bekanntgegeben)
 
 
Bilingualer Unterricht in Englisch: 
Have a good breakfast and make a good LOOP!
Für den English Breakfast Club sind die Clubmitglieder jeden Freitag gerne schon eine Stunde früher in der Schule. Mit ihrer Englischlehrerin Susan Rose bereiten sie ein leckeres Frühstück für Schüler und Lehrer vor, und dabei wird ausschließlich Englisch gesprochen. Der Kanadierin Susan Rose ist das Sprachbad nicht nur ein Anliegen im Frühstücksclub oder im Englischunterricht, auch Handarbeitsstunden oder Formenzeichnen werden in einzelnen Klassen auf Englisch unterrichtet. So dürfen auch die begleitenden Kolleginnen Neues lernen: dass ein “loop” in Handarbeit eine Masche ist und in Formenzeichnen eine Schlaufe oder ein Kringel.
 

Fremdsprachenunterricht am Beispiel von Französisch 

„Bonjour, chers élèves de la première classe“, so klingt es im Unterricht schon in der ersten Klasse an der Emil-Molt-Schule Calw in der Klasse von Andrea Guyénot-Erath. Ganz selbstverständlich tauchen die 6 – und 7 -jährigen in den melodischen Sprachklang ein, singen „Bonjour, comment ça va ?“, sprechen Gedichte oder sagen der Handpuppe Pierre mit leuchtenden Augen ihren Namen. Seit fast hundert Jahren ist der Fremdsprachenunterricht von der ersten Klasse an Teil des Konzeptes an den Waldorfschulen. Die Muttersprache, die ein Kind lernt, wird zunächst intuitiv und gefühlsmäßig aufgenommen, sagt die Spracherwerbsforschung. Und so wird auch in der Fremdsprachenmethodik der Waldorfschule der Erwerb der Muttersprache nachgeahmt. Das Kind soll ganz eintauchen in den Klang und die Laute der anderen Sprache, deshalb spricht die Lehrerin, der Lehrer vor allem in den ersten drei Klassen nur in der Fremdsprache. In der Unterstufe wird die Basis dafür gelegt, dass das Kind ganz im Bild und in der Empfindung bleibt, das fremde Wort wird direkt an den Gegenstand angeknüpft und nicht übersetzt. Die Laute schwingen in dem Kind anders als die der Muttersprache. Das Wort „nuage“ hat eine andere seelische Qualität als „Wolke“, es ruft ein nebliges, leichtes Bild hervor, wogegen „Wolke“, durch das o und das k an eine feste Masse denken lässt. Alain Denjean meint dazu in der “Erziehungskunst” vom Oktober 2010: „Der Fremdsprachenunterricht der Waldorfschule legt einen großen Wert auf diese sprachlichen Valeurs, die persönliche Beziehungen zur fremden Umwelt schaffen. Das Ziel ist nicht allein, eine Fremdsprache zu lernen, um Gedanken in ihr zu formulieren, vielmehr sollen wir durch Sprache eine Beziehung zu einer fremden Kultur und – zunächst – fremden Menschen aufnehmen“.

 

 
Kurzgeschichtenwettbewerb der Klasse 6
Die Aufsätze, die die Kinder der jetzigen Klasse 6 im Frühjahr über das Streuobstprojekt (s.u.) geschrieben haben, wurden beim Kurzgeschichtenwettbewerb des LEADER Heckengäu 2025 prämiert. Am 26.September um 18 Uhr in der Volksbank Nagold bekam die Klasse einen Gutschein für das Keltenmuseum in Hochdorf überreicht! Auf http://www.leader-heckengaeu.de stehen die Beiträge unter  ”Geschichten” zum Download bereit.
 
Jeder Mensch sollte einmal im Leben einen Baum pflanzen….
Getreu diesem Motto machte sich die 5.Klasse im Frühjahr mit der Streuobstpädagogin Frau Schwertle im Rahmen des “Grünen Klassenzimmer” auf die Streuobstwiese von Herrn Essig zwischen Stammheim und Gechingen. Der Pächter der Wiese, Herr Schmid, Inhaber der benachbarten “Pferdevilla”, brachte Pickel und Vorschlaghammer mit und suchte einen geeigneten Platz für das Bäumchen aus, das einmal die Apfelsorte James Grieve tragen wird. Nicht einfach war es, den lehmigen, steinigen Boden auszuheben, aber alle zeigten vollen Einsatz. Nachdem das Wühlmausnetz und der Holzpfahl in der ausgehobenen Kuhle waren, konnte das Bäumchen gepflanzt, mit Erde gefüllt und feierlich gegossen werden. In der Zwischenzeit steht es in voller Blüte. Auf dem Programm in diesem Schuljahr standen außerdem eine Kräuter- und Wiesenblumenwanderung sowie Blütenkartenbasteln.
Dieses Streuobstprojekt geht auf die Initiative der Streuobstbeauftragten des BUND, Beate Holderied zurück, die das “Grüne Klassenzimmer” in Kooperation mit den Landratsämtern Böblingen und Calw vor zehn Jahren gestartet hat. Es erhielt 2013  die Auszeichnung der UN-Dekade Biologische Vielfalt. Die Landratsämter unterstützen das Projekt finanziell. In 24 Unterrichtseinheiten, die in der Regel halbtägig einmal im Monat stattfinden, wird nach einer Einführung in der Schule der Lebensraum Streuobstwiese entdeckt und gepflegt. Die Einführung mit Apfelverkostung hatte die Streuobstpädagogin die Woche zuvor schon sehr anschaulich im Klassenzimmer durchgeführt. Nähere Informationen auf www.streuobst-paedagogen.de
Ingrid Kahlig

 

 

 

Ackerbauepoche in der 3. Klasse
Die erste Ackerbauepoche ist schon zu Ende und die Kinder haben viel Erfahrung mit den Getreidearten gewonnen. Wir haben das Getreide gekostet: getrocknet, eingeweicht, gekeimt als Müsli und gebacken als Brötchen. Nur der Mais konnte so nicht gegessen werden. Wir verkauften Popcorn auf dem Herbstfest.
Beim Ausflug zum Demeter-Bauernhof haben wir viel Schönes erlebt. Herr Hemme zeigte uns die Rinder und den Stier auf der Weide, die Kälbchen im Stall, das Gemüsefeld, die Obstwiese… Möhren direkt aus dem Feld wurden gekostet, süßer “Kaugummi “ aus der Bienenwabe wurde verteilt, zum Schluss konnten wir uns am Feuer wärmen und Stockbrot backen und genießen. Halt – davor durften die Kinder die Egge über ein gepflügtes Feld ziehen und konnten erfahren, wie viel Kraft dafür gebraucht wird. Sobald es das Wetter zulässt, wird auch unser Acker eingesät.
Brigitte König